Energieausweis

Energiepass
Für Sie als Verbraucher können wir Ihnen einen Energieausweis für eine Immobilie ausstellen, der ihnen es ermöglicht, die Gesamtenergieeffizienz auf der Grundlage des Verbrauches oder des Bedarfes für die Immobilie anzuzeigen...

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Als Grundlage für die Ermittlung von Gebäudewerten gilt die Wertermittlungsverordnung, in der die anzuwendenden Verfahren geregelt sind. Es gibt drei gesetzlich geregelte Verfahren zur Verkehrswertermittlung...

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Als Sachverständige für das Bauwesen in den Bereichen "Mängel und Schäden an Gebäuden" und der "Wertermittlung von Gebäuden und Grundstücken, Mieten u. Pachten" beurteilen wir Ihre Immobilien beziehungsweise Teile davon. Je nach Auftrag erhalten Sie eine übersichtliche schriftliche Darstellung als Gutachten oder schriftliche Stellungnahme, die qualifiziert ...

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Denkmalschutz

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Für Sie als Eigentümer ist es wichtig zu wissen, ob bei ihrem Gebäude der Denkmalschutz greift, Da dann für bauliche Maßnahmen eine Denkmal Gericht die Genehmigung erforderlich ist...

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Fördermittel

Münzen
Der Staat fördert heute Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen durch eine Vielzahl von Instrumenten, vor allem durch zinsverbilligte Darlehen und durch steuerliche Vergütungen ...

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Energieausweis

Energiepass
Energieausweis-Formular

Für Sie als Verbraucher können wir Ihnen einen Energieausweis für eine Immobilie ausstellen, der ihnen es ermöglicht, die Gesamtenergieeffizienz auf der Grundlage des Verbrauches oder des Bedarfes für die Immobilie anzuzeigen. So wird es Ihnen möglich unterschiedliche Immobilien nach ihren Energieverbrauchstufen zu vergleichen, dass ihnen die Entscheidungen für das Anmieten, vermieten oder den Kauf einer Immobilie erleichtern soll.

Der Energieausweis soll Verbraucher informieren, Einsparpotentiale aufzeigen und einen Vergleich des energetischen Zustands von Gebäuden ermöglichen.
Der Energieausweis wird auf dem Immobilienmarkt zu einem wirksamen Instrument für mehr Transparenz. Mit dem Energieausweis-Label kann so selbstverständlich mit der Energieeffizienz geworben werden, wie es bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst Praxis ist.

Was ist ein Energieausweis?

Der Energieausweis ist ein freiwilliges Zertifikat, das beurteilt, wie ein Gebäude energetisch einzuschätzen ist. Grundlage für diese Bewertung ist der sog. Primärenergiebedarf. Dieser wird beeinflusst durch den baulichen und heizungstechnischen Standard. Darüber hinaus werden innerhalb des Passes Sanierungsvorschläge gemacht und Ergebnisse derselben dokumentiert. Diese werden in neun Energieeffizienzklassen dargestellt - von der besten Klasse A bis I.

Es gibt zwei Varianten des Energieausweises:
  1. Der bedarfsorientierte Energieausweis:
    Der Bedarfspass setzt eine Bestandsaufnahme der wärmetechnisch relevanten Komponenten eines Wohngebäudes voraus. Zugrunde gelegt werden die bau- und anlagentechnischen Kenngrößen des Gebäudes, wie z.B. die Kompaktheit, die Qualität der Gebäudehülle und die Güte der Heizungsanlage. Weil sehr viele Faktoren wie Baumaterial, Dämmung, Heizungsart oder die Ausrichtung zur Sonne in die Berechnung mit einfließen, ist dieser Ausweistyp nur durch hoch qualifizierte Fachkräfte wie Architekten und Ingenieure zu erstellen. Bei diesem Verfahren wird eine neutrale Bewertung des Gebäudes abgegeben. Es ist vor allem für Neubauten sinnvoll, da hier noch keine energetischen Daten wie z. B. unterschiedliche Heizgewohnheiten von Bewohnern vorliegen. Er gibt Auskunft über die Qualität des Gebäudes, unabhängig vom Verhalten einzelner Nutzer. Durch seine zehnjährige Gültigkeit liefert er allerdings nur eine statische Betrachtung und gibt während der Laufzeit keine Hinweise, ob z. B. die Gebäudedämmung schadhaft geworden ist und der Energieverbrauch dadurch steigt.
  2. Der verbrauchsorientierte Energieausweis:
    Der vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Heiz- und Wasserkostenverteilung gemeinsam entwickelte verbrauchsbasierte Energieausweis kann durch jeden Wärmemessdienst auf Basis der Verbrauchswerte erstellt werden. Da diese dem Dienstleister durch die Angaben der Hausverwaltungen und der Ablesewerte der Messgeräte schon vorliegen, kann er ohne viel Aufwand besonders kostengünstig erstellt und jährlich aktualisiert werden. Dadurch sind die errechneten Daten stets aktuell und Energieverluste durch Veränderungen der Bausubstanz oder Veralterung der Heizanlage lassen sich schnell erkennen. Bei dieser Art der Berechnung wird die aktuelle energetische Situation eines Gebäudes in Abhängigkeit zum Nutzerverhalten dargestellt.

Warum einen Energieausweis?

In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Noch immer wird in Deutschland ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Dennoch ist, anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos, der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe.


Verlässliche Informationen über den Energieverbrauch sind vor Einzug meist nicht erhältlich, obwohl in der Bundesrepublik ca. dreißig kommunale oder regionale Energie- oder Gebäudepässe für den Gebäudebestand existieren. Sie weisen jedoch verschiedene Bezeichnungen, Klassifizierungen und Anforderungsgrößen auf. Ein bundesweit unkomplizierter Vergleich zwischen Gebäuden ist so kaum möglich. Lediglich für Neubauten macht die Energieeinsparverordnung einen Energiebedarfsausweis zur Pflicht.


Aus diesen Gründen hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH für einen Feldversuch einen freiwilligen Energieausweis für Gebäude vorbereitet. Wesentlicher Bestandteil ist ein marktgerechtes, ansprechendes Label.

Was beinhaltet der Energieausweis?

Energiepass
Energieausweis-Formular

Der Energieausweis dokumentiert alle wichtigen Kenndaten, die Einfluss auf den Energieverbrauch haben:

  1. Angabe des Primärenergiebedarfs

  2. Einteilung des Gebäudes in eine Energieeffizienzklasse (A bis I)

  3. Gebäudeinformationen wie Gebäudetyp, Baujahr, Wohneinheiten etc.

  4. Qualität aller Außenhüllen des Gebäudes=Dämmeigenschaften

  5. Anlagenaufwandszahl (Effizienz der Wärme- und Warmwassererzeugung)

  6. CO2-Emissionen

  7. Endenergiebedarf (Gas, Öl, Strom)

  8. Modernisierungstipps zur Einsparung von Energiekosten und gleichzeitiger Wertsteigerung der Immobilie